Geschichte der Gilde Phoenix

Alles über unseren verrückten Haufen!

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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Do 19. Feb 2015, 16:32

Die Vorgeschichte


Aus dem Lande Nozdormus schwanden zwei Gestalten. Sie schickten eine kleine unerfahrene Draenai, um neue Welten für sie auszukunden. Wie der Phoenix wollten die vom Lande Nozdormus abstammende Jägerin Lailo (neu: Raikanda) und der Hexer Pedrakhan (ehem. Archol, neu: Arutonas) ihr Leben auf Azeroth nach einem bereits hart verbrachten, neu beginnen.

Mit vielen Freunden wachten sie jahrelang über das Land, zogen kleine Gnome zu edlen Kämpfern und dicke Zwerge zu lebenswichtigen Heilern heran. Sie vergrößerten Horte, knüpften Bündnisse und waren doch nicht von Glück erfüllt.

Sie hatten Träume und Visionen von einem Hort, voller Wärme und Güte. Ein Hort, in dem sich jeder demokratisch einbringen kann und in dem sich doch alle nach den von den Weisen aufgestellten und wohl gewählten Regeln halten. Eine gewisse Etikette, die den Hort zusammen hält. Traditionen, die weitergereicht werden. Sie hatten den Wunsch von einem eigenen kleinen Heim, in denen sie Krieger, Magier und Heiler ihre Tugenden lehren können, in denen sie Hexerbräuche weiterreichen, Schurken das Schleichen und Paladine Weisheit lehren.

Nachdem sich die kleine Draenai auf ihrer Reise der Welt der Todeswache näherte, wusste sie sofort, dies sollten die neuen Lande werden. Sie schrieb Lailo einen ausführlichen Bericht und diese reiste über Land und Wasser, aufgeregter als je zuvor. Nach ihrer Ankunft stellte sie fest, dass die Draenai sich nicht hatte täuschen lassen. Das Land grünte, die Früchte glänzten und auf dem kleinen Jahrmarkt erblickte sie kleine freche Jungs, die gutes Potential hatten, um zu erfahrenen Kämpfern heran wachsen zu können.

So gründeten Arutonas und Lailonwen mit dem Namen des Phoenix ihren kleinen Traum, die Gilde Phoenix.

---

Die Gilde Phoenix wird nunmehr den Helden der Todeswache ein Zuhause bieten. Ihrer Seele Unsterblichkeit lehren, um die Lande vor Tod, Grauen und Unherzlichkeit zu bewahren. Sie werden gemeinsam mit den Heilern und Helden eine neue Ordnung schaffen, in der Teamgeist, Gemeinsamkeit und ein gemeinsames Ziel die Grundlage bieten. In der jedoch auch jeder Held die Möglichkeit hat, sich in ferne Lande zurück zu ziehen, ohne aus ihrem Heim gestoßen zu werden.


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Manch ungebildeter Narr nennt diese Gelegenheitsspieler und weiß nicht von deren Weisheit und Tugend, weiß nicht, wie wichtig es ist, sich auch von Schlachten erholen zu können, frische Luft zu atmen, um wieder voll getankt mit Mut und Ehrgeiz sich dem Chaos Azeroths zu widmen.


Hier wird es nicht nur gelehrt, nein hier wird dies gelebt.



Bild


Im Namen des Phoenix,

kämpft und heilt treu für Gerechtigkeit auf Azeroth, Argus und der Scherbenwelt!
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Do 19. Feb 2015, 16:35

Ein Jahr nach Gründung der Gilde Phoenix



Der Mond war gerade dabei aufzugehen, als Raikanda den Hügel erklomm. Oben angekommen entfuhr ihr ein kleiner Seufzer, als sie voller Zufriedenheit auf die Schönheit Nagrands blickte. Den ganzen Tag über hatte die Sonne geschienen, weshalb der Himmel nun im dunklen Blau erstrahlte und bald auch viele kleine Sterne zu sehen sein werden.

Aus der Ferne hörte sie ein kleines Rauschen und kurz darauf Flügelschlagen. Martia, die zweite der beiden Phoenix-Ladys, landete neben ihr. Martias voller bunter Federn geschmückte Greif, schnaubte, als sich die beiden Ladys herzlich begrüßten. Inwischen war der Mond schon hoch über ihnen und die Welt um sie herum hatte sich in Dunkelheit gelegt.
Als hätten sich die beiden abgesprochen, holte Raikanda das Holz aus ihrem kleinen gelben Rucksack und Martia zückte Feuerstein und Zunder. Flink rieb Martia beides aneinander und kurze Zeit später saßen die beiden Phoenixoberhäupte mit einem Krug Rotwein um das Lagerfeuer und sinnten über Vergangenes und Zukünftiges der Phoenix Gilde.

--

Rückblick


Als Lailonwen die Wälder Terrokars durchritt und in der Hauptstadt der Scherbenwelt einen Zettel ans schwarze Brett hängte, rannte man ihr noch nicht die Tür ein. Nachdem sich jedoch der nette Umgang im neu gegründeten Hort herumsprach, wuchs der Hort auf immer mehr abenteuerlustige Helden heran. Um die mutigen Abenteurer bei Laune zu halten, scharrte Lailonwen die wortgewandtesten Helden um sich und lies sie einen Rat gründen, der von an Flammenrat heißen sollte. Dieser kümmerte sich um Organisation des Hortes, ließ Feiern veranstalten und halste sich die Verwaltungsberge auf, die sich auf den Tischen des Gildenhauses häuften. Kurz darauf wurden die besten der jeweiligen Klasse zum Offizier gekührt, um den kleineren des Hortes als Ansprechpartner zu dienen. Fast gleichzeitig wurde Pedrakhan, zweiter Gründer des Hortes, zu anderen Taten außerhalb der uns bekannten Welt gerufen und besuchte ab dann die Gilde nur noch ab und dann, um seine Pets bei Laune zu halten. Das war eine harte Zeit für Lailonwen, die stets ihren starken Partner an ihrer Seite geschätzt hatte.


Phoenix war nun schon auf über 50 Stammesleuten herangewachsen und Lailonwen beschloss ihre Schwester Raikanda die Krone zu überlassen; war diese doch aktiver als sie selbst und so voller Tatendrang, dass ihre Augen glühten, sobald sie mit den Hortlingen loszog. Raikanda rief sogleich den Flammenrat beisammen und sprach zu ihnen darüber, dass sie eine zweite Leitung neben sich sehen wollte. Martia, Flammenratsmitglied erhob sich und nickte. Beide verließen den Versammlungsraum in Richtung der Gärten. Nun war viel zu besprechen! Die inzwischen über 60 Helden starke Gilde bestritt heroische Instanzen, rockte das Schlachtfeld, bestritt Karazhan und hatte auch in Gruul dem ersten Halunken den Gar ausgemacht.

--

Martia nickte, als Raikanda über die bisherigen Wendungen im Hort sprach. Während ihrer Worte waren auch die Flammenräte auf Pferden, Greifen und laut stampfenden Elefanten angekommen und hatten sich schweigsam um das Feuer gesetzt. Alle schauten gespannt auf Martia, die nun über die Zukunftspläne des Hortes berichten wollte. Weise sah sie aus, als das Feuer Schatten auf ihre roten Wangen warf, die ihr der Rotwein beschwert hatte. Sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, schaute in die Ferne und erst nach einer kurzen, gespannten Weile, fing sie an zu sprechen:

"Voller Stolz blicke ich auf unseren Hort, so viele unterschiedlich Kämpfer dürfen wir hier vereinen, Junge und Alte, Laute und Leise, Großsprecher und Schüchterne, Alleingänger und Fürsorgliche und mit Freude sehe ich jeden Abend wie sie in der Halle des Hortes aufeinander treffen und gemeinsam in die Schlachten ziehen. Viele haben zu uns gefunden, weil sie die Gemeinschaft und das Miteinander suchen, manche haben uns auf diesem Weg auch verlassen, weil sie andere Ziele verfolgen.
Aber wir sind gewachsen und stärker geworden, noch sind wir nicht am Ziel, noch größere Schlachten warten auf uns, wir sollten unsere Reihen noch verstärken, damit das Licht des Mutes und des Ruhmes unsere Wege zeichnen kann. Auch unsere eigenen Leute müssen wir immer wieder bestärken, das nur der gemeinsame Weg uns stark bleiben läßt und uns zu Ruhm und Ehre auf der Todeswache führen wird.
Ich muß dem Flammenrat danken für die unermüdlichen Gespräche zum Wohle des Hortes, den Offizieren, das sie den Phoenixen mit ihrem Rat zur Seite stehen und natürlich meiner lieben Raikanda, die immer wieder in den Welten von Azeroth für den Ruf der Phoenixe sorgt."


Martia hob ihr Glas und lächelte freundlich in die Runde: "Verehrter Rat und Offiziere, so lasst Raikanda und mich wissen, was bewegt eure Herzen und Gedanken, wie werden unsere zukünftigen Wege aussehen?"
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Do 19. Feb 2015, 16:38

Gedanken in die Vergangenheit

Der Nebel ist heute Abend so dicht, dass man durch die Fenster der Taverne kaum nach draußen blicken kann. Mir fröstelt und ich ziehe die geflickte Wolldecke ein wenig enger um mich. Ein Glück, dass hier ein Wirt mitdenkt! Die Flamme der Kerze auf dem Tisch vor mir flackert, als ich einige Stücke Pergament aus meinem Beutel krame und auf den geschnitzten Holztisch lege. Ich gönne mir noch einen Schluck von dem köstlichen Wein und setze so dann mit meiner Feder auf:

Ein weiteres Menschenjahr ist vergangen.“

lautet die Überschrift. Ich blicke auf sie nieder und lausche der Musik, die von einigen Zwergen in der anderen Ecke der Taverne gespielt wird. Eine hübsche Menschenfrau singt zu ihr – es klingt wundervoll. Ich schließe die Augen und das Geschehene gleitet in Bildern und in Stimmen durch meinen Kopf.

Es war ein schönes Jahr! Eigentlich eines der schönsten Jahre und ich merke selbst, wie ich langsam aber sicher sentimental werde. Mir klingt noch das Lachen und die Späße in den Ohren, die des Nachts durch die Phoenix-Reihen gingen.

Der erste gemeinsame Abend nach Karazhan! Was war das für ein wundervolles Erlebnis! Immer mehr Menschen, Zwerge, Gnome, Draenaien und Nachtelfen klopften an die Phoenix-Pforte und baten um Einlass. Wohlwollend aber weise wurde jede einzelne Anfrage vom Flammenrat und den Phoenixen des Horts durchgesprochen – jedes Abenteuer und jede Feier wurde nächtelang geplant und ich würde mich selbst belügen, wenn ich sagen würden, dass sie nicht die wundervollsten in ganz Azeroth und der Scherbenwelt waren.

Ich schmunzel in Gedanken und führe das Glas zu meinem Mund – die Augen immer noch geschlossen.

Regelmäßige Abende gemeinsamer Abenteuer wurden geplant, waren es weitere und immer erfolgreichere Schlachtzüge durch Karazhan, waren es siegreiche Schlachten gegen die Horde oder einfach nur regelmäßige Treffen, um unseren Kampfgeist aufrecht zu erhalten, unsere Rüstungen und Waffen zu verbessern und vorallem Spaß zu haben! Züge durch Gruul, Magtheriton und Zul'Aman folgten, ein Feind nach dem nächsten fiel, als die Phoenixe ihre Verstecke aufsuchten.

Ein Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus.. und ja ich werde ein wenig wehmütig, als ich die Augen öffne und in die kleine Flamme der Kerze blicke.

Ein Trommelschlag! Die Musik wird lauter und wilder und als hätte Martia, die zweite der Phoenix-Ladys, dies vernommen, geht die Tür der Taverne auf und sie hüpft aufgeregt herein. Unsere Blicke treffen sich und eine tiefe und warme Dankbarkeit breitet sich in meinem Bauch aus. Ich lächle ihr zu, als sie sich schwungvoll auf die Bank gegenüber setzt. Der Wirt kommt, reicht ihr ein Glas und wir prosten uns zu. Immer ist sie zur rechten Zeit da und steht mir mit Rat und Tat beiseite. Ich blicke zu Boden und spüre ihren wachsamen Blick auf mir.

Was ist los?“ höre ich sie zu mir sagen und mir läuft eine Träne über die Wange. Ich merke, wie sie sich erhebt, um den Tisch geht und fühle dann ihren warmen Körper neben mir. Sie legt ihren Arm um mich und ich hole eine kleine abgebrochene Blume aus meinem Beutel und reiche sie ihr schüchtern. „Ich.. ich habe leider nix anderes“ bricht es aus mir unter leisem Schluchzen heraus. „Ich wollte unseren Hortlingen die Geschichte von dem vergangenen Menschenjahr schreiben und..“ mir stockt die Stimme. „Ich bin Dir und allen so dankbar.“ Martia lächelt mit zwinkernden Augen und sah auf das Pergament vor mir. Sie nimmt die Feder vom Tisch....Und legt sie doch wieder nieder.


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Etwas umständlich zupfe ich meinen Rockzipfel hervor und suche eine halbwegs saubere Stelle: „Komm in meine Arme, meine liebe Raikanda, lass Deine Tränen trocknen und wir wollen lieber den guten Rebentropfen fließen lassen, so wie wir es lieben.“ Arm in Arm sitze ich hier, die fröhliche Musik in den Ohren, die tanzenden Phoenixe vor Augen schweifen meine Blicke zurück, nun nehme ich die Feder doch wieder zur Hand.

So viele Kämpfer in unserem Hort, so unterschiedliche, so viele sind zu uns gekommen, so viele sind bei uns geblieben, einige haben andere Wege gesucht. Aber die, die bei uns blieben, haben unsere Gemeinschaft gestärkt, mit Leben gefüllt, jeder auf seine herausragende Art und Weise.

Ich schaue meine treue Raikanda an, die immer mutig und ehrlich uns geführt hat und meine Blicke schweifen rüber zu dem Tisch des Rates und ein Stück weiter zu den Offizieren, die sich alle der Leichtigkeit des Feierns und der Trunkenheit hingeben, ich rufe den Wirt um alle Gläser wieder füllen zu lassen, nehme Raikandas Hand und drücke sie ganz fest und schreibe weiter.

Wie viele Kämpfe gab es zu bestehen, nicht nur den Gefahren Azeroths galt es immer wieder zu trotzen, auch der Hort musste immer gestärkt werden, geschützt werden, gefördert werden und auch geliebt werden. Und heute stehen wir mit einer starken Gemeinschaft da, starke und mutige Kämpfer haben wir unseren Reihen, die unsere Gegner schrecken, die den Hort der Phoenixe schützen und die Gemeinschaft zu neuen mutigen Taten schreiten lässt.

Eine Träne möchte ihren Weg finden, jetzt nicht sentimental werden, ich ergreife Raikandas Hand, ziehe sie von ihrem Platz hoch, oooh, wir sind beide ein wenig schwankend, der gute Tropfen tut seine Wirkung. Ich verbeuge mich vor unserer Anführerin und ziehe sie hinter mir her zum Tisch des Rates. „Schnell Wirt, füllt die Gläser!“ Alle rücken zusammen und wir nehmen Platz. Ich lächel Raikanda an und schaue erwartungsvoll in die Runde: „Lieber Gutzufus, liebe Kassandraa, liebe Schattenherz, lieber Talamos, lieber Thoroll, wir möchten Euch von ganzem Herzen für Eure hervorragende Gildenarbeit danken und möchten wissen, was ihr zu dem jetzt scheidendem Jahr denkt."


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Ich, Thoroll, sehe aus den Augenwinkeln Lady Martia´s erwartungsvollen Blick auf mir ruhen.

Ja, mein Weib, ich sehe Dir an, was Du denkst. Es war nicht immer leicht, die Recken unsere Gilde aus den Weiten Azeroth´s zusammen zu trommeln, um gemeinsam unter der Flagge des Phoenixhortes den dunklen Machenschaften gegen die Allianz Einhalt zu gebieten.

Ich lasse meinen Blick Gedanken versunken durch die illustre Runde schweifen.

Es ist noch kein Menschenjahr her, da formierten sich die Phoenixe zum ersten Mal zu einem Schlachtzug, um sich den Herausforderungen in den Hallen von Karazhan zu stellen. Wir haben nicht nachgelassen im Bestreben, diese Gefahr von dieser Welt zu verbannen. Und wir hatten Erfolg. Diese Festung erzittert nun im Angesicht des stolzen Phoenixbanners. Und weitere, noch größere Gefahrenherde haben unseren schier unbezwingbaren Willen inzwischen zu spüren bekommen. Im Gefolge unserer beiden Lady´s, Euch Lady Raikanda und Euch Lady Martia, sind wir Phoenixe in jede Schlacht gezogen, mutig und furchtlos, wie Ihr auch.

Ich schaue mit einem tiefen Gefühl der Gemeinschaft auf die edlen Ritter, die ich hier versammelt sehe. Ich sehe Kämpfer der Todeswache, die im Namen der Phoenixe und für diesen Hort zu einer starken und gefürchteten Macht geworden sind, geprägt durch den Willen des Zusammenhaltes.

Aus dem Miteinander in der Gilde, aus dem Geiste, dass man füreinander einsteht, füreinander sorgt, jeder mit seinen speziellen Fähigkeiten, ist ein einzigartiger Hort entstanden, dessen tapferer und edler Ruf inzwischen sowohl bei den Völkern der Todeswache als auch bei all den ihr Unwesen treibenden dunklen Mächten Respekt und Achtung hervorruft. Und ich bin stolz, einer von ihnen zu sein und meine Kraft in den Dienst dieser Gilde gestellt zu haben.

Mein Blick fällt auf die bei mir sitzenden Ratsfreunde. Mit meinem Becher in der Hand rufe ich Ihnen zu: „Freunde, lasst uns die Gläser heben und einen geziehmenen Streifen trinken auf unsere Lady´s, deren Künste in Führung und Organisation unserer Gilde Väter, ach was sag ich, Mütter unserer Erfolge und unserer Ehre sind! Sagt, Freunde, was bewegt Euch, wenn Ihr an die zurückliegende Zeit denkt?“


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Der Draenei in der Runde hebt sein Glas und trinkt zusammen mit den anderen. Er scheint kurz über etwas zu grübeln und zeichnet schon die ganze Zeit etwas auf einen Stück Papier. Nach einer kurzen Weile sagt Talamos:

Wenn man an das letzte Jahr zurück denkt, dann muss man auch an unsere vielen Treffen denken. Wir haben es geschafft uns fast jeden Monat einmal in großer Runde zu treffen ohne das ein großer mächtiger Gegner das Ziel war. Jedes der Treffen wurde gut besucht. Schließlich haben sich alle gefragt wer den nun zum Hortwächter befördert wird oder es gibt es einen neuen Offizier? Auch wurde viel getanzt, getrunken und gespielt. Das Highlight war bestimmt die beiden Hochzeiten die wir in der Kathedrale in Stumwind früh im Jahr feiern konnten. Auch unsere Schlachten gegen die Horde an den Toren ihrer kleinen und großen Städte bleiben in Erinneriung.

Schenkt noch etwas Wein ein und trinkt einen Schluck. Zeichnet während seinen Ausführungen ungestört weiter.

Auch gab es einige Ereignisse außerhalb unserer Schlachtzüge. Ich denke da gerne an die große Schlacht im Eschental, an das große Rennen, die erste Schnitzeljagd auf der Suche nach einen Dieb, das große Angeln, die Halali durch Azeroth, unser Phönixquiz und jetzt auch die Talentshow.

Nun beginnt Talamos auf den Papier mit etwas Wut zu zeichnen.

Wie man sieht haben wir nicht nur in den Schlachtzügen geglänzt. Wir haben uns sogar in fremden Welten getroffen und dabei sonderbare Orte wie "Hamburg" gesehen. Ich für meinen Teil mit den vergangenen Jahr sehr zu frieden. Es wurde viel erreicht und der Phönix fliegt weiter.

Hebt das Glas und wenn jemand auf den Zettel spickt, den er geschrieben hat, dann sieht man einen Gnom der vor einen Waggon der Tiefenbahn gefesselt wurde und ein Draenei der sich gemütlich auf eine Bank gesetzt hat, etwas trinkt und sich das anschaut. Unter den Bild steht: "In der Tiefenbahn nachts um halb eins..."
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Do 19. Feb 2015, 16:40

Das dritte Jahr der Phoenixe nahte..


Der Wind peitschte gegen die Scheiben und weiße Schneeflocken tauten auf den warmen Scheiben der Fenster des Gildenhauses. Raikanda Oronar hauchte ihren Atem gegen das Glas und zeichnete mit ihrem Finger einen Phoenix hinein. Hunger hatte sie. Gierig schielte sie in die Küche des Phoenix-Hortes, in der Shour mal wieder fleißig arbeitete. Dann nahm sie einen Schluck vom Rotwein, griff nach einem Stück Kohle und zog ein Pergament aus ihrem Rucksack.
Bedächtig legte sie es vor sich auf den Tisch und strich es glatt: ein weiteres Jahr der Phoenixe war vergangen.


Verehrte Gefährten,

stolz erfüllt mich, wenn ich daran denke, dass wir bald das 3. Jahr des Phoenix-Hortes feiern werden. Wie jedes der vergangenen Jahre, wärmt auch das letzte Jahr mein Herz mit freudigen Erinnerungen.
Wenn ich über die Gilde und uns nachsinne, kommt mir oft die Frage in den Sinn, die ein Anwerber mal stellte, als er sich bei uns und über uns erkundigte:

'Was ich suche ist eine Gemeinschaft, die auch eine Gemeinschaft ist. Mir ist nicht wichtig ...wie viel RP ....Instanzen .....oder PVP gemacht wird - mir ist wichtig das eine Gilde Gemeinschaft auch eine ist und nicht nur Mittel zum Zweck ist, eine vorgeben möchte und die heile Welt nach aussen vortragen möchte .....Na klar gibt es in jeder Gemeinschaft Zankerein und kleine Reiberein - schlimm wäre es wenn es nicht. Nur unter _erwachsenen Menschen_, die hinter dem PC´s sitzen, erwarte ich eine vernünftige und normale Aussprache und am nächsten Tag ist alles wieder gut .... [... ] *schaut ängstlich* ....seid ihr dieses Zuhause, diese Gemeinschaft, die ich suche ....*schaut fragend*'

Und wenn ich an die Ziele denke, die ich gemeinsam mit Flammenrat und Martia, der zweiten Phoenix-Lady, anstrebe, dann deckt sich dies vollkommen mit den Wünschen dieses Anwerbers, den wir mittlerweile, auch in unseren Reihen wiederfinden können. Leider ist er sehr ruhig und verschläft fast die meiste Zeit des Gildenlebens, dabei würde ich ihm so gerne zeigen, dass wir genau dies erstreben. Wie er 1,5 gerechnete Menschenjahre zurück auch sagte, gibt es natürlich auch in unseren Reihen manchmal Uneinigkeiten. Manches Mal wundert man sich, dass sich erwachsene Menschen gar nicht so von jüngeren, unerfahrenen unterscheiden. Niemand ist perfekt und zum Glück hat ein jeder von uns seinen ganz eigenen Charakter, der diese Gilde belebt und sie zu dem macht was sie ist. Ja, Flammenrat und Phoenix-Ladys strecken den Rahmen ab, in dem wir uns bewegen, doch der wahre Kern des Lebens innerhalb unseres Hortes, gestaltet - ihr liebe Freunde. Und jedes neue Gildenmitglied erlebt diese Gilde durch Euch. Er sieht Euch, wie Ihr Eure Abenteuer gemeinsam (oder alleine) angeht, wie Ihr Euch in den Hallen des Hortes miteinander unterhaltet und wie ihr das schwarze Brett der Hallen füllt. Ohne Euch, liebe Phoenixe, gäbe es keinen Phoenix-Hort und erst recht keinen, der so lange und so gut währt. Wenn Ihr Euch also das nächste Mal über einen kleinen Schnitzer während der Abenteuer ärgert, denkt an meine Worte und daran, dass es wichtig ist, füreinander da zu sein und zusammenzuhalten. Ja stellt Euch mal vor, wir wären alle gleich – wäre das nicht langweilig und öde? Wer sorgte dann für die Striche auf der roten Liste, für den Spaß in unseren Abenteuern, für die ruhige Stimme, wenn es während der Abenteuer brenzlig wird? Na, na?

Ich denke, wenn man auf eine Gildengeschichte von bald drei Jahren zurückblicken kann, wenn man Gildenmitgliedern zu ihrem Geburtstag gratulieren kann, die seit jeher der Gemeinschaft zugehörig sind, wenn es einen Flammenrat gibt, der aus eingefleischten Hortlern besteht und so selten wechselt wie bei uns und wenn ich in unsere Reihen blicke und sagen kann: Ja hier fühl ich mich wohl - dann liebe Gildies, ja dann kann ich sagen, dass wir unsere Ziele bisher immer erreicht haben und die obige Frage vom damaligen Anwärter und heutigem Gildenmitglied abermals mit "ja" beantworten.

Anbei sende ich Euch, unseren gemeinsam gewählten Phoenix-Film, der die Ziele der Gilde und die Geschichte der letzten zwei Jahre umschreibt. Und wenn Ihr etwas weiter lest, findet ihr Gedanken des Phoenix-Rates vom letzten Jahr der Gemeinschaft. Ich freue mich schon auf die Jubiläums-Feier nächsten Sommer.

Auf uns! Auf das neue Jahr in der Gemeinschaft!

Raikanda Oronar
Phoenix-Lady



In Gedanken versunken legte die Nachtelfe das Stück Kohle neben das Pergament und lächelte. Innerlich merkte sie, wie Ruyven, einer der Flammenratsmitglieder, an den Hort dachte und Wärme durchfuhr ihren Körper.


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Kalt ist es; sehr kalt sogar. Der Wind treibt dicke, nasse Schneeflocken durch die Öffnungen des Bunkers in Dun Baldar.

Ich, Ruyven, habe mir mal wieder die Verteidigung der Allianz-Festung im Alteractal zur Aufgabe gemacht. Aber ich bin nicht alleine: katzenhaft schleicht ein Druide um mich herum; eine Schurkin duckt sich in eine der Öffnungen des Turms. Mein weißer Wolf harrt am Eingang des Bunkers und ist im Schneegestöber kaum zu erkennen. Jederzeit bereit den nächsten sich nähernden Hordler anzugreifen. Mächtig ist sie geworden die Horde; fast übermächtig. Aber zumindest für den Moment scheint die Festung gesichert zu sein.

Meine Gedanken gehen ein Jahr zurück, als wir zum Winterhauchfest in fröhlicher Runde zusammen saßen und Geschenke verteilt haben. Vieles ist seither geschehen. Nordend mit all seinen Gefahren hat uns vor viele neue Aufgaben gestellt. Naxxramas war eine davon und wurde vom Hort der Phoenixe Schritt für Schritt erobert. Etliche Recken der Gilde haben sich wacker im Argentum-Turnier geschlagen und sich den Prüfungen der Kreuzfahrer gestellt.

Aber es wurde nicht nur gekämpft! Ich denke gerne zurück an die Feierlichkeiten bis alle sternhagelblau waren oder auch an das freundschaftliche Kräftemessen in der Arena im Schlingendorntal. Sehr gefreut und geehrt fühlte ich mich, als im Sommer die Phoenix-Ladys auf mich zukamen und fragten, ob ich dem Hort als Ratsmitglied zur Seite stehen möchte. Gerne habe ich mich dieser Herausforderung gestellt und hoffe, sie im Sinne der Gilde zu erfüllen.

Einige neue Gesichter haben sich dem Hort der Phoenixe angeschlossen. Besonders gefreut – und eigentlich nicht sonderlich überrascht – war ich über die Rückkehr so mancher Recken in den Hort, welche andernorts ihr Glück versucht hatten! Und tapfere Recken braucht der Hort der Phoenixe, denn der Kampf geht weiter. Die Geißel ist noch lange nicht besiegt und eine weitere Seuche macht sich breit: ehemalige Streiter der Allianz sind zu Verrätern geworden und haben sich der Horde verschrieben. Welche Abenteuer und Aufgaben wird die Zukunft für uns mit sich bringen?!?

Ich werde aus meinen Gedanken gerissen: einen Schatten sehe ich aus meinen Augenwinkeln durch den Turm huschen. Ist es etwa der verräterische Morion, der mir mit dem Tode gedroht hat, als er den Hort verlassen und sich den Untoten verschrieben hat?!? Jedoch - ein Aufschrei hallt durch das Alterac-Tal: Drek´Thar, das Oberhaupt des Frostwolfklans, ist gefallen! Der Schatten verschwindet eiligst aus dem Turm und sucht das Weite.

Gerne würde ich euch Phoenixen die Kunde des Sieges mitteilen. Wo auch immer ihr im Moment sein möget. Meine Gedanken sind bei euch!

Für die Allianz – für den Hort der Phoenixe!


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Tief in Gedanken versunken sitzt Lee, die Draeneischamanin, an einem Tisch im Gildenhaus. Es ist kuschelig warm, die Feuer brennen in den Kaminen und ein Glühwein steht vor ihr. Lächelnd schüttelt sie ihren Kopf: 'Was war das nur für ein Jahr, was haben wir nicht alles erlebt?'

Eine lange, sehr lange Liste gefallener Gegner ist zusammen gekommen. Lee muss sich konzentrieren, um keinen zu vergessen. Da wären Hakkar und Ossirian, Ragnaros und Nefarian, C'Thun. Dann der Prinz in Karazhan, Magtheridon und Gruul, Zul'jin, Lady Vashj und sogar Illidan. Weiter ging es mit Kel'Thuzad, den Drachen Sartharion, Malygos und Onyxia, den Riesen Archavon, Emalon und Koralon und auch Anub'Arak. Ja, die Liste ist wahrlich lang. Und alle, die uns noch nicht kennen lernen durften, werden im folgenden Jahr folgen. Da war sich die Schamanin sicher.

Trotz der vielen Kämpfe, die die Phoenixe überall auf der Welt bestreiten, vergessen sie dabei nie, zu feiern und Freude zu bereiten. Und auch die Liebe kam dieses Jahr nicht zu kurz. 2 Paare fanden dieses Jahr ihr Glück und zeigten durch eine Heirat, dass sie für immer zusammen gehörten. Erst Lauranya und Valenzius, dann folgen Aleksija und Gutzufus. Lee kichert bei dem Gedanken kurz: 'Wer hätte gedacht, dass unser kleiner Krieger so nervös sein kann.'
Und auch andere Feste gab es, die die Phoenixe zum Feiern veranlassten. Die Schamanin denkt an das Frühlingsfest, das Piratenfest und die Schlotternachtsfeier. Natürlich wurde auch das Winterhauchfest nicht vergessen.

Die Schamanin schaut kurz auf und blickt geradewegs in die Augen von Schattenherz. 'Ach Schatti, meine Gute, ich danke dir für alles, besonders für dein Vertrauen.' Schattenherz hatte sie sehr viel zu verdanken. Sie fand die kleine Draenei, als sie ziellos durch Exodar lief. Als die Kriegerin ihr Schicksal hörte, nahm sie sie kurzer Hand mit und kümmerte sich fortan um sie. In der Gilde Phoenix hat sie inzwischen eine neue Heimat gefunden und sich zur Schamanin ausbilden lassen. Sie war glücklich und zufrieden mit sich.
Bis eines Tages ... Lee kann es immer noch nicht glauben, worum Schattenherz sie bat:
Meinem Vater geht es nicht gut, er brauch mich. Ich möchte mich mehr um ihm kümmern. Es gibt etwas, was mir sehr am Herzen liegt, Lee. Da ich nicht mehr die Zeit habe, übernehme du meine Aufgaben im Phoenixrat. Denn du bist die Schwester, die ich nie hatte. Du denkst wie ich, du redest wie ich. Du bist wie ich! Würdest du das für mich tun?
Hätte sie da nein sagen können? Natürlich nicht...

Was wird uns wohl im nächsten Jahr erwarten? fragt sie sich. Sie blickt durch den Raum und betrachtet ihre Freunde. Dann lächelt sie wieder. Was auch immer kommen wird, solange wir zusammen bleiben, kann uns nichts aufhalten.


-----------------------------------------------------------


Ein Draenei sitzt erschöpft auf einen Stuhl und ist in Gedanken versunken:

Was war das wieder für ein Jahr? Diese kleine gnomische Ratte läuft immernoch frei durch die Gegend und verteilt auch noch mein Eigentum. Sogar mein letztes Hemd war weg. Wenn ich nur wüsste wer es hat? *grummel*

*Nach einer kleinen Pause lächelnd er dann doch und lehnt sich vor. Er greift nach einen Becher und trinkt einen langen Schlug* Aber es gab auch viele schöne Ereignisse in diesen Jahr. Ich erinnere mich da an das erste Westfall Derby von der jungen Priesterin Lienara. Da war was los. Glaube die Felder dort wurden noch nie so schnell umrundet wie damals. Die vielen Besucher des Todesmine sind auch noch herausgekommen um beim Rennen anzufeuern. So ein Ereignis muss natürlich auch noch mit einen ordentlichen Beach Party gefeiert werden. Auch hier war Lienara so nett und hat afür gesorgt das denen partysüchtigen Zwergen nicht das Bier ausgeht.

Auf den beiden Hochzeiten diesen Jahres haben wir auch ordentlich feiern können. In Sturmwind haben die Häuser gebebt als die Phönixe zur Kathedrale gereist sind um die Paare zu feiern. Es waren Lauranya mit Valenzius und Aleksija mit Gutzufus die in der Kathedrale sich das ja-Wort gegeben haben. Nach jeden dieser Feste musste ich erstmal einige Runden um die Exodar drehen um wieder in die Robe zu passen. Hätte wohl damals doch an der Reise auf den Spuren der menschlichen Paladine teilnehmen sollen. Das hätte meiner Linie bestimmt gut getan, aber Keldion hat das wohl gut gemacht soweit ich gehört habe.

Da waren aber auch die großen Treffen der ganzen Gilde. Ich erinner mich noch gut an unser gemeinsames Frühlingserwachen. Von den ersten Treffen im Hafen von Sturmwind sind wir zum Schwarzfelz gereist und haben Nefarian persönlich auch den Pechschwingenhort herausgeholt. Auf den Piratenfest haben wir es den Landratten von den Blutseglern aber gezeigt und todesmutig von den Felzen in Feralas gestürtzt. Zum Glück hatten wir bremsende Fallschirme. *zwinkert* Die Schwester von Nefarian haben wir dann auch besucht und aus den Düstermarschen vertrieben. Schließlich vor nicht so langer Zeit haben wir uns den Fluch zu Halloween gestellt und die Worgen im Dämmerwald mit Bürgern, Jägern und Sehern gejagt. Ich kann es immernoch nicht glaube wie Lee da nur die Übersicht behalten konnte. Die Übersicht danach in der Arena war auch ein Problem, aber mit großen Spaß haben wir es der Arena mal eingeheizt wie nie zuvor.

Den Abschluss in diesen Jahr war wieder die Feier von Nykoluasi und den Winterfestbaum in Eisenschmiede. Es war das muntere Gnomeln angesagt. Leider konnte ich nicht daran teilnehmen, aber soweit ich gehört habe waren alle begeistert. Sogar der Frechdachs Sebbo hat wohl es bekommen, aber ich kann nicht verstehen wieso? Nykolausi hätte ihm mal etwas mit der Rute geben sollen, dass hätte er verdient gehabt. *grummel*

Das war doch mal viel zu tun für ein ganzes Jahr. Es gab zwar noch Ereignise in einen sogenannten RL, aber von RPC's und von eine Grillfest in Hamburg habe ich keine Ahnung.

Ich möchte nur hoffen das im kommenden Jahr der Gnom seine Füße und vor allem seine Klappe mal still hält. Dann wäre es auch mal ein schönes Jahr für mich. *seufzend erhebt sich der Draenei aus den Stuhl und will sich vergewissern ob die neuen Schlösser an seinen Bankfächern noch ganz sind*
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Do 19. Feb 2015, 16:43

Einblick in das Jahr 2010 der Phoenixe


Stellvertretend für die Phoenix-Ladies, verbrachte Raikanda Oronar, Oberhaupt der Phoenixe, einen Abend im Frühjahr des gezählten Menschenjahres 2011 ihren Abend an einer der alten Feuerstellen, um die Einladung für das größte und traditionelle Fest der Phoenixe vorzubereiten.
Dabei schwirrten Bilder des vergangenen Jahres durch ihren Kopf und sie wurde traurig und nachdenklich. Es fiel ihr schwer eine großartige Einladung für alle Phoenixe zu fertigen, wenn ihr doch noch Dinge aus der Vergangenheit schwer im Phoenix-Herzen lagen.

Die Nachtelfe hatte sich für die Gemeinschaft der Phoenixe immer eine offene Kommunikation gewünscht, in der man sich auch in schweren Zeiten austauscht und daher beschloss sie, die Einladung in diesem Jahr mit einem Rückblick zu beginnen, auch wenn dieser Tiefen umschreiben würde.


Der Phoenix ist bekannt dafür, dass er aufsteht, nachdem er fällt. Wie auch andere Gemeinschaften, hatte auch Phoenix sehr wohl in seiner Vergangenheit einige Höhen und Tiefen. Aber wenn er wirklich mal gefallen sein sollte, dann war dies im gerechneten Menschjahr 2010.
Mit dem Verlust der damaligen hoch geehrten Flammenratsmitgliedern, Hakuku und Schattenherz, ist der Phoenix für Raikanda und sicherlich auch für einige andere der langjährigen Phoenixe, in diesem Menschenjahr zur Asche erblichen.

Raikandas Asche wehrte so lange wie noch nie. Anfangs entflammte in ihr zwar einige Körnchen, aber schnell verblassten sie wieder ins Grau.
Ein paar gezählte Menschenwochen, ja -monate gingen ins Land, in denen das Oberhaupt schwieg und in denen die Phoenix-Lady Martia sowie Flammenrat und Feuerschwingen die verletzten Federn des Phoenix alleine umsorgten.

Erst als es in der Welt aus den Tiefen grölte und Flammen das ganze Land in Chaos und Schrecken versetzten, Böden und Bäche brachen, vernahm Raikanda einen Stich im Herzen. Es ging jetzt nicht mehr zu verweilen! Es musste sich aufgerafft werden, dagegen musste etwas getan werden. Und wer kann schon besser mit den Flammen umgehen als der Phoenix?
So raffte sie sich auf vom Lager, stellte ein Bein neben das nächste und begann, Ordnung in die Asche des Lagers zu bringen, um dort das Feuer erneut zu entfachen. Dabei rief sie:

„Werte Phoenixe – seht her! Ich stehe, wo seid ihr? Lasst uns wieder brennen und im Land des Chaos für Ordnung sorgen! Lasst mich mein Lieblingszitat der ehrenwerten Phoenix-Lady Martia verlauten":

'Viele haben zu uns gefunden, weil sie die Gemeinschaft und das Miteinander suchen, manche haben uns auf diesem Weg auch verlassen, weil sie andere Ziele verfolgen.

Aber wir sind gewachsen und stärker geworden, noch sind wir nicht am Ziel, noch größere Schlachten warten auf uns, wir sollten unsere Reihen noch verstärken, damit das Licht des Mutes und des Ruhmes unsere Wege zeichnen kann. Auch unsere eigenen Leute müssen wir immer wieder bestärken, das nur der gemeinsame Weg uns stark bleiben lässt und uns zu Ruhm und Ehre auf der Todeswache führen wird.'

So sei es!"


Sie nahm ihren Stab und steckte ihn in den Boden, auf dass die Asche in die Luft flog und Feuer fing. Das Feuer gebar einen riesigen Flammenstrahl bis in die Wolken der dunklen Nacht. Am Himmel erschien der Phoenix, der Himmel erstrahlte in warmen Orange und der Flammenvogel legte schützend seine Flügel über alle Phoenixe, die ihre Hand nach ihm ausstreckten und auf seine Federn stiegen. Gemeinsam flogen sie in die Weiten, voller Mut, aufgetankter Energie und voller, ursprünglichem Phoenix-Stolz.
Phoenix lässt so schnell nix unterkriegen.

(Und sollten sie auf ihrem Flug wider Erwarten doch noch eine winzige Kriegerin oder einen tanzenden Baum am Boden sehen, so werden sie ihnen offenherzig die Hände reichen und mit ihnen gemeinsam nach vorne blicken und bei einem Schulterblick nach hinten zwinkern und lachen.)

Zur Video-Story

Raikanda lachte als sie auf den Schwingen des Phoenix ritt, blickte rüber zum rechten Flügel und sah die dort sitzende, zweite Phoenix-Lady Martia, glücklich und erwartungsvoll an!

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Martia schaute glücklich in das erwartungsfrohe Gesicht von Raikanda, viele Sorgen waren ihr in den letzen Wochen vom Herzen genommen worden. Der Phoenix fliegt wieder, sie lehnt sich ein wenig zurück, lässt den Wind durch ihre Haare streichen, schliesst die Augen und lässt ihre Gedanken in die Vergangenheit zurück gehen.

"Der Lichkönig war ein böses Übel, fast wären die Phoenixe daran zerbrochen. Er wollte unsere Gemeinschaft zerstören, unsere mutigen Kämpfer entzweien, was ihm auch teilweise gelang. Zu unterschiedlich waren die Ansichten, wie wir ihm auf Leib rücken könnten.
Einige langjährige, wohlgelittene Kameraden verließen den Hort, um sich fremden Gemeinschaft anzuschließen ............... das tat weh. Aber wir kämpften weiter, erst um unsere Gemeinschaft, um das Vertrauen und um den Mut zu uns zu stehen, so hatte auch, wie schon zu anderen Zeiten, der Lichkönig nicht die Möglichkeit uns zu zerstören, nein, nein, auch er lag dann am Boden und einige unsere Helden tragen stolz den Titel des Königsmörders.

Ach, und dann, dieses wundervolle Fest auf der Todeswache zu unserem 3-jährigen Bestehen. Wochenlang war die Gemeinschaft der Phoenixe mit Vorbereitungen beschäftigt, jeder übernahm eine Aufgabe, lustvolle Spiele wurden erdacht um von Anstrengungen der Kämpfe abzulenken, wertvollste Preise wurden vergeben und die ganze Todeswache feierte mit uns. Noch Wochen später sprachen andere Gemeinschaften von diesem außergewöhnlichem Fest. Wir sollten dieses wiederholen, so wird unser Ruf nicht nur auf den Schlachtfeldern ertönen, sondern auch die Gemeinschaften der Allianz immer wieder aneinander binden."

Martia öffnet kurz die Augen, wer genau hinschaut sieht ein verschmitztes Blitzen in ihren Augen, sie lacht leise und denkt zurück.....

"Tausendwinter, wie haben wir die Horde vorgeführt, mit Taktik und Klugheit haben wir sie ein paar Wochen hinters Licht führen können. Selbst unsere unerfahrenen Kämpfer, und dazu
zählte auch die Phoenixlady, durften ein paar Erfolge auf diesem Schlachtfeld feiern. Jedes Mal ging ein Jubeln durch die Truppe, wenn wir sie innerhalb weniger Minuten am Boden liegen sahen."

Martia schaut zu ihrer in allen Zeiten immer guten Freundin und Kameradin Raikanda, sie lacht laut, der Phoenix nimmt Schwung, dreht wendig auf Sturmwind zu und landet stark und stolz vor dem Hort. Die Ladies steigen ab und gehen frohgemut in die Hallen des Hortes.

"So lasst uns stolz den Rock der Phoenixe tragen, in den guten und auch in den schweren Zeiten. Lasst die Starken den Schwachen helfen, lasst die Lauten von den Leisen lernen, lasst uns stolz in die neuen Kämpfe ziehen, so dass Ruhm und Ehre den Phoenixen zuteil wird."

Martia winkt der Wirtin zu: „Getränke für alle, lasst uns den Aufstieg aus der Asche feiern.“


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"Getränke für alle???" Eine Gnomin springt aus den Schatten auf einen Tisch. "Dann nehmen ich gleich 4!" und streckt alle Finger seiner rechten Hand in die Höhe. "Was höhre ich hier von Schlachtzügen gegen irgendwelche Krabbeltiere, Könige und zwielichtige Drachen? Das ist doch nichts. In diesen Jahr haben die Phönixe es der Horde aber richtig gezeigt." Dabei klopft sich die Kriegerin Schally stolz vor die Brust. "Jeden Freitag sind wir ihnen in großer Zahl entgegen getreten und haben gezeigt das die Allianz doch Siegen kann. Regelmäßig konnten wir auf den Schlachtfeldern mehr Siege verbuchen als Niederlagen und in Tausendwinter wurde der Freitag schon zum Phönix Tag erklärt. Sogar in der Arena konnten wir erste Siege erringen. Mit den Zwerg dadrüben mit der rot glühenden Nase *er hätte beim Landeanflug wohl doch besser etwas bremsen sollen* konnten ich jedes dritte Duell in den Arenen dieser Welt siegreich bestreiten. Nicht zu vergessen auch die mehrfachen Besuche in den Hauptstädten unserer Feinde wo einige aus unseren Reihen einen besonderen Bären als Gefährte gewinnen konnten. Auch wenn man sich momentan erstmal eine Auszeit von Schlachtfeldern nehmen, muss sich die Horde eins klar sein: Die Phönixe kommen wieder!" Sie trinkt den ersten Krug leer und geht mit den Rest zu Ruyven. "Hey mein Jägerlein, lass uns Pläne schmieden wie wir die Horde wieder auf ihren Platz verweisen."



„Wach auf du versoffener Zwerg“ – gellt es in seinem Ohr. Ein kalter Schwall Wasser ergießt sich in sein Gesicht und reißt ihn aus seinen Träumen. Sein Kopf schnellt von der Tischplatte hoch und er greift instinktiv zu seinem Dolch. „Wer wagt es, mich aus meinem wohlverdienten Schlaf zu reißen?“ schreit er und sieht auf die dralle Wirtin die ihren üblen Atem in sein Gesicht haucht. „Wer wagt hier was?“ schreit sie ihn an und aus der eben noch stupsigen Nase wird eine spitze Schnauze, die runden Augen verwandeln sich in schmale, gelbliche Schlitze und die pummligen Hände werden zu scharfen Klauen.

„Verfluchte Worgen - wer hat uns diese Pest auf den Hals gehetzt?!? Mit ihnen sollen wir gemeinsam der Horde widerstehen?!?“ denkt er. Mürrisch schnappt er sein Bündel und verschwindet aus dem Gasthaus. Es ist dunkel, Nebelschwaden hängen über dem Wasser. „Gasthaus von Surwich“ steht auf dem Schild der Taverne. „Keine Ahnung wie ich hierher gekommen bin“ geht es ihm mal wieder durch den Kopf.

Ein leiser Pfiff und aus der Dunkelheit schwebt sein geliebter Rochen herbei. Er schwingt sich auf seinen Rücken und flüstert ihm zu „Bring mich nach Sturmwind geschwind“. Mit leisen Flügelschlägen gleitet der Rochen dicht über der See, gelegentlich spritzt etwas Gischt auf wenn er mit seinem Flügelschlag die Wasseroberfläche berührt.

Sich ganz auf die Orientierung seines Rochens verlassend, beginnen Ruyven´s Gedanken zu kreisen. „Ich muss mit dieser verflixten Sauferei aufhören“. Seit dem Verlust einiger treuer Weggefährten hat er viel zu oft und zu heftig dem Alkohol zugesprochen. „Alte Gefährten gehen, neue Gefährten kommen – so ist nun mal das Leben." Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, als er an das wunderbare Fest im Mai zurückdenkt, wo alle noch friedlich vereint waren. Phantastisch war die von Lady Raikanda und Lady Martia ins Leben gerufene Feier zum Jubiläum der Gilde der Phoenixe. Auf dem Stauwerkdamm am Loch Lomond wurde gefeiert, getanzt, gelacht und natürlich viel getrunken. Spaßige Wettkämpfe sorgten für eine ausgelassene Stimmung und vielen ist das Fest in bester Erinnerung geblieben.

Ganz allmählich steigt der Rochen in die Lüfte und nimmt Kurs auf das Festland. Auf dem Boden sind gerade noch die Lichter von Burg Nethergard auszumachen.

„Der Stauwerkdamm – was ist von diesem Prachtstück an zwergischer Baukunst übrig geblieben? Nur noch Trümmer! Der einst wunderbare See nur noch eine ausgetrocknete Pfütze.“ geht es im durch den Kopf. Während die Phoenixe sich tapfer in etlichen Schlachten in Nordend bewährten und sich immer wieder aufrafften, um letztendlich sogar den Lichkönig zu Fall zu bringen, hatte das Grauen einen neuen Namen erhalten: Todesschwinge war zurückgekehrt und hatte die Ländereien mit seinem Feueratem verwüstet.

„Was hängst du törichter Zwerg an früheren Erinnerungen mit alten Weggefährten, wenn zu Hause ein Haufen wagemutiger, tapferer und stolzer Phoenixe nur darauf wartet von den Ladys in neue Schlachten geführt zu werden?“

„Flieg schneller mein treuer Gefährte – man erwartet uns in Sturmwind.“ flüstert Ruyven dem Rochen zu. Den Gebirgspass der Totenwinde haben sie längst hinter sich gelassen. Der Flügelschlag nimmt zu, die Blätter der Bäume unter ihnen rauschen und manches Wildtier springt aufgeschreckt davon als sie über den Dämmerwald fliegen.

Voller Stolz denkt Ruyven an die Phoenixe, die - dem Feuervogel gleich - sich immer wieder aus der Asche erheben. Unbändig ist sein Wunsch, gemeinsam neue Abenteuer und Schlachten mit ihnen zu bestreiten.

In rasantem Tempo fliegt der Rochen auf die Stadtmauern von Sturmwind zu. Ein kurzer Blick auf die Feuerspuren die Todesschwinges Krallen an den Türmen hinterlassen hat und schon rauscht der Rochen auf den Marktplatz. Ein dicker Dranei stolpert vor Schreck über seine Hufe als Ruyven vom Rücken des Rochens springt und schreit:

„Lady Raikanda, Lady Martia, meine geliebten Phoenixe! Wo steckt ihr?!? Der wahnsinnige Zwerg ist zurück und stellt sich in Eure Dienste! Mein Leben für die Allianz und für die Gilde der Phoenixe!!!"


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Thoroll stapft gebeugt in die Schänke. Draußen ist es bitterkalt, Eiszapfen hängen von seinem Bart herab und glitzern im Schein der Kerzen, die überall auf den Tischen ihr flackerndes Licht verteilen. Er klopft sich den Schnee von den Schultern, rückt sein Plattengewand zurecht und sucht sich einen Platz in der Ecke. Es ist sehr still hier geworden in den Weiten von Nordend. Der Wirt bringt unaufgefordert einen gefüllten Krug und spart sich beim Blick in Thoroll´s Augen jeden Kommentar.
Thoroll schlürft in Gedanken versunken an dem heißen, wohlriechenden Gebräu…

„Was war das für ein Jahr? Die Phoenixe hatten viel Spaß, wenn sie in den Schlachten gemeinsam voll Stolz die Fahne des Feuervogels hoch hielten und ihre Ehre tapfer verteidigten. Diese wunderbare Gilde ist stark geworden, sehr stark. Und damit ist in den Reihen der tapferen Helden auch der Drang nach der besonderen Herausforderung gewachsen.“

Thoroll spürt mit jedem Schluck aus dem Krug, wie sich wohlige Wärme in seinem Körper breit macht.

„Von denen, die diesem besonderen Drang nachzugeben gewillt waren, schienen die Herausforderungen alles abzuverlangen. Dennoch taten sie, was Phoenixe eben tun, sie gaben nicht auf. Immer und immer wieder gaben sie ihr Bestes, um siegreich unter dem Banner der Phoenixe zurückkehren zu können. Aber es hatte auch einen Preis…“

Ein kurzer Wink genügt, und der Wirt bringt schweigend einen weiteren dampfenden Krug. Das Gasthaus ist fast leer…

„Irgendwie schlich sich in der Phoenix-Gilde ein seltsames Gefühl ein. Sollte es so sein, dass nicht die Herausforderung auf dem Schlachtfeld, sondern das Bewahren der festen Gemeinschaft im Geiste des Phoenix in solch turbulenten Zeiten die eigentliche große Prüfung vor dem drohenden Kataclysmus war? Es fühlte sich so an. Und wenn es so sein sollte, dann hat die Kraft der Phoenixe gereicht, um dem „großen Wipe“ zu entgehen.“

Ein Knarren der Tür reißt Thoroll kurz aus seinen Gedanken hoch. Nein, niemand kommt herein, der Sturm draußen hat zugenommen und zerrt an dem Gebälk der Kaschemme.

„Wir werden achtsam bleiben müssen und weiter mit großem Herzen für die Gemeinschaft der Phoenixe kämpfen, jeder von uns.“

Thoroll´s Gedanken kehren zu den Phoenix-Ladies zurück, zu Lady Raikanda und vor allem zu Lady Martia, die er sein Weib nennen darf.

„Ich bin überzeugt, wenn wir im Herzen stets eine geschlossene Front hinter unseren Ladies bilden, sind wir auch in den kommenden Zeiten mit ihren neuen Prüfungen unschlagbar.“

Thoroll erhebt sich langsam von seinem Platz. Die inzwischen aufgetaute Rüstung quietscht ein wenig.

„Es wird Zeit, ich muss mich auf die Reise machen zu meinem Weib, ihr und Lady Raikanda zur Seite stehen, und mich einreihen in die geschlossene Linie der Phoenixe. Ich mag dieses wunderbare Gefühl, mit diesem tapferen, lustigen Haufen im gemeinsamen Geist unserer Gilde Seite an Seite für den Stolz und die Ehre zu kämpfen.“


Thoroll tritt hinaus in den Sturm. Ein seltsam warmes Gefühl lässt ihn die eisige Kälte nicht spüren. Er schwingt sich auf seinen treuen Greifen und verschwindet in der Dunkelheit…
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Do 19. Feb 2015, 16:45

Menschenjahr 2011


Es war an einem frühen dämmrigen Morgen, als die Nachtelfe Raikanda durch die Wälder schritt. Nebelwaden hingen in den kargen Bäumen und buntes Laub knirschte unter ihren Stiefelsohlen. Eine kleine Windböe kam und wehte die nassen Tropfen von den noch übrig gebliebenen Blättern der Bäume auf ihr Gesicht, als sie das Ziel ihrer Reise erblickte:

Sie hatte sich eine Lichtung auf den Bergen von Azeroth rausgesucht, um hier in früher Morgenstunde über das vergangene, 4. Phoenix-Jahr nachzudenken und ein weiteres Kapitel der Phoenix-Geschichte niederzuschreiben.

Gewiss war sie nicht die alleinige Schöpferin der traditionellen Jahresniederschrift, doch brauchte sie Ruhe um die Gedanken für ihren Teil der Geschichte zu sortieren. Später würde sie wie immer auf Martia, das andere Oberhaupt der Phoenixe, treffen. Gemeinsam mit ihr und den Flammenratsmitgliedern würden sie alle Teile nehmen und sie zum Kapitel des Menschenjahres 2011 zusammenfügen. Jeder trug seinen eigenen Teil dazu bei, so wie er oder sie das vergangene Menschenjahr erlebt und oder empfunden hat.

Auf einem Baumstumpf sitzend blickte Raikanda zurück in den Wald aus dem sie gerade gekommen war.
Wüst hatte der Wind über das Jahr in ihm gehaust. Krumm und schief standen die einst so starken Bäume, die ein oder andere Tanne war umgestürzt und hatte die eine oder andere Pflanze mit sich zu Boden gerissen.

Es fiel ihr nicht schwer die Parallelen zur unruhigen Zeit aus der letzten Hälfte des Vorjahres 2010 zu ziehen. Schnell rief sie Slertoon, ihren Drachen, flog zurück zum Phoenix-Horte und zückte dort angekommen schnell Pergament und Tinte im hintersten der Phoenix-Besprechungssäle:

Wie die eifrigen Zwerge , die nun im Wald wieder für Ordnung sorgten, ihn hegten und pflegten, so dass die Pflanzen im Frühjahr wieder blühten, so eifrig waren auch sie, Martia und der Flammenrat Anfang des Menschenjahres 2011 gewesen, um wieder Zuversicht und Ruhe in die Reihe der Phoenixe zu bekommen, nach dem der Lich King im Vorjahre besonders eifrige Krieger in ihren Bann gezogen hatte. Im Vordergrund stand auch der kleine Jäger Ruyven, der auch den Rest des Jahres eifrig dabei war, die herumliegenden Stöcke auf der Phoenix-Wiese einzusammeln und Ordnung zu schaffen.

Neben diesem eifrigen Zwerg und den zwei langjährigen Räten, Priester Talamos und Verwaltungshexe Kassandra, wurden auch zwei neue Mitglieder aus den Phoenix-Reihen zur Verstärkung in den Flammenrat aufgenommen: Druide Farolan und Jägerin Saiy.

So rauften sich alle in der Phoenix-Organisation zusammen und als das erste Viertel des Menschenjahres 2011 vorüber war, freute sich Raikanda, dass die Gilde wieder frohen Mutes war und zog sich aus dem Großteil der direkten und täglichen Organisation in Mitten von Azeroth zurück. Neben Martia, dem zweiten Phoenix-Oberhaupt, war der Flammenrat und eifrige Offiziere und Raidwächter, die nun den Rest des Jahres für tägliches Programm sorgten und als starken Fels im Hort fungierten, wenn kleinere Sorgen und Nöte der Phoenixe aufkamen.

Im hintersten Zimmer der beiden Phoenix-Ladies zog sie sich zufrieden zurück und brütete schon in aller Ruhe über die nächsten Ziele des Hortes, denn nicht nur der Lich King hatte vorübergehend für Trubel gesorgt, sondern es gab auch eine weitere Sorge in den Köpfen der Ladies: Besonders langjährige Phoenixe wurden müde der Schlachten in Azeroth.

Raikanda's liebe Freundin Martia kam sie regelmäßig im gemeinsamen Raum der Ladies besuchen und zusammen besprachen sie Neuigkeiten rund um Azeroth, Argus der Scherbenwelt und Nordend und natürlich die neuen Phoenix-Pläne, bis diese soweit in ihren Köpfen Gestalt angenommen hatten, um ein Flammenratstreffen einzuberufen. Nun war es an der Zeit mit dem Flammenrat über diese neuen Ziele zu sprechen: die lieben Hortwächter, unsere langjährigen Phoenixe nicht aus den Reihen zu verlieren, weil ihnen müde in Azeroth geworden ist. Die Idee klang erst einmal schlicht und einfach: Sie wollten ihnen neue Abenteuer in anderen Welten anbieten, um so die Gemeinschaft als Ganzes gemeinsam mit den Urgesteinen der Phoenixe aufrechtzuerhalten.

Nach Absprache im Flammenrat wurde so das neue Phoenix-Ziel definiert:
Phoenix goes Multigaming.

Schlicht und einfach war jedoch nicht die Ausgestaltung: Das schwarze Brett musste neu organisiert werden, die Ränge und die Regeln wurden angepasst und die Philosophie mitsamt der Gildenrekrutierung bekam einen kleinen Schliff. Stolz und motiviert wurde das Ergebnis den Phoenixen im Spätsommer 2011 präsentiert und innerhalb eines Phoenix-Gildentreffens auf den Lande von Argus besprochen und aufkommende Fragen geklärt.

Raikanda blickte noch einmal auf ihre nun vollgekritzelten Pergamentblätter. So viel geschrieben und so wenig erzählt. Sie schüttelte nachdenklich den Kopf, als die Tür zum Hinterzimmer aufging und die zweite Phoenix-Lady Martia, nun offiziell als zweites Mitglied des Phoenix-Councils genannt und gute Freundin von Raikanda ins Zimmer trat. Ihre Blicke trafen sich und beide lachten. Sie wussten genau, was jetzt kam: gemeinsam über die Pergamentblätter gehen einige Zeilen umschreiben, andere löschen und neue hinzufügen.

Raikanda stand auf und schenkte einen weißen Wein für die Menschenfrau ein, überreichte ihn und lächelte: „Schön, dass Du da bist!“


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Martia hob das Glas und mit einen fröhlichen Lachen erwiderte sie:
„Schön, das es Dich gibt, schön, das es die Phoenixe gibt, schön, das der Hort wieder zu einer starken Gemeinschaft zusammengewachsen ist!“

Nach den Wirren und Verletzungen des vorvergangenen Jahres, hatten sich die Phoenixe wieder aufgestellt, die Wunden verheilten, die Asche wurde aus den Federn geschüttelt und die Gemeinschaft stand wieder in einem geschlossen Kreis beieinander…………………

Für und Miteinander!

So sollte es sein, denn Todesschwinge hatte in Azeroth gewütet, die verbrannten Türme von Sturmwind zeugten von seiner Stärke und verbreiteten Angst und Schrecken.

Die Phoenixe polierten ihre Rüstungen, in den eigenen Werkstätten wurde unermüdlich gearbeitet um die neuesten Waffen, die feinsten Zaubertränke und die besten Stärkungsmahle herzustellen, denn neue fordernde Kämpfe warteten auf uns.

Unser Offizier Andramus führte uns erfolgreich durch alle Schlachten, ob im Pechschwingenabstieg, in der Bastion des Zwielichts oder im Thron der vier Winde,
ruhig und zielstrebig wurden die Gegner bekämpft und ihrem bestimmten Ende zugeführt. Die Feuerlande dann forderten unsere Kräfte, es breitete sich hier und da Müdigkeit bei den Kämpfern aus und Ragnaros hat sich noch nicht ergeben. Aber auch diesem Gegner gönnen wir nur noch eine kleine Verschnaufpause, bevor auch er das Zeitliche segnen wird.

Das Menschenjahr 2011 hat gezeigt, das unsere Philosophie uns auch zu unseren Zielen führt. Ruhig und gelassen, zielstrebig, aber nicht verbissen, stolz und zugleich mitfühlend, sich die Hände reichend und die Gemeinschaft in den Vordergrund rücken, das macht uns stark, das macht uns mutig und es erfüllt uns dann auch mit Freude.

Martia lächelte Raikanda an, besondere Freude hatte sie empfunden, als verloren geglaubte Kämpfer in den Hort zurückkehrten, der gute Haku und später dann unsere liebe Schattenherz,
beide hatten der Gemeinschaft gefehlt!

„Ein HOCH auf die Gemeinschaft der Phoenix!“ Martia umarmte Raikanda, so soll es weiter gehen, auf welchem Schlachtfeld wir auch auftauchen, unter dem Banner der Phoenixe werden wir mutig alle Herausforderungen bestehen!


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Dicke, nasse Schneeflocken klatschten dem Zwerg Ruyven ins Gesicht, Schneekristalle verklebten ihm die Wimpern, der eisige Wind zauste an seinem Bart. Seine Hand tastete nach seinem Begleiter, der an seiner Seite dem Schneesturm zu widerstehen versuchte.

„Du machst deinem Namen ja mal wieder alle Ehre“ sprach er zu seinem treuen Wolf. Ein Schauer lief über seinen Rücken, als er daran dachte wie sich beide einst begegnet sind:

Während einer Schlacht im Alteractal – ein heftiger Schneesturm tobte um ihn herum - hatte Ruyven sein letztes Stündlein kommen sehen: zwei wilde Orcs hatten ihn in die Ecke gedrängt und an ein Entkommen war nicht zu denken. Plötzlich und unerwartet – wie aus dem Nichts – sprang ein weißer Wolf auf die beiden zu und zerfetzte ihnen die Kehlen. Mit großen Augen schaute er auf den Wolf und hielt ihm unerschrocken seine Hand vor die noch blutigen Lefzen. Dieser leckte daran und machte keinerlei Anzeichen auch ihn anzugreifen. Der Wolf legte sich zu seinen Füßen und ward seit diesem Tag sein stetiger und tapferer Begleiter.

Nun stapften beide im tiefen Schnee den Aufstieg zu seiner Heimat Eisenschmiede entgegen. Als sie sich dem Eingang näherten hörte Ruyven die Wachen flüstern „Schau an, da kommt der kleine rotbärtige Zwerg. Er und sein Begleiter werden auch die Orc-Jäger genannt.“ Er lächelte in seinen Bart und betrat die große Vorhalle, blieb jedoch sofort wie angewurzelt stehen. Wo einst vor dem Bankgebäude und dem Auktionshaus sich ein buntes Gemisch an Männlein und Weiblein tummelten und ihre Waren anboten, herrschte gähnende Leere. Verdutzt führte ihn sein Weg zur ebenso leeren Steinfeuertaverne.

Er betrat die Schänke und wurde herzlich vom Gastwirt Feuerbräu begrüßt „Schau an, schau an, welch seltener Gast. Unser Orc-Jäger Ruyven hat sich in seine alte Heimat verirrt.“ Ruyven entging nicht der bittere Unterton und er entgegnete „Wirt, wo zum Teufel sind eure Gäste und warum ist hier kein geselliges Treiben wie in den Jahren zuvor?“

Der Wirt zuckte verdrossen mit den Schultern und murmelte vor sich hin „Im Stich haben sie uns gelassen. Eisenschmiede, genau wie Darnassus und die Exodar, sind nahezu verwaist. Unser König ist Freiwild für die Horde geworden. Alle haben sich in das ach so prächtige, übervölkerte Sturmwind verzogen. Aber ich freue mich aufrichtig, werter Ruyven, euch als meinen Gast begrüßen zu dürfen.“

„Na wenn das so ist, dann wollen wir doch die alten, guten Zeiten aufleben lassen“ dachte Ruyven und bat den Wirt einen saftigen Braten anzurichten, seinem Wolf einen blutigen Knochen und ihm selbst einen Krug mit zwergischem Starkbier zu bringen. Er setzte sich an einen klobigen Tisch, trank einen großen Schluck des köstlichen Bieres und wischte sich den Schaum aus dem Bart.

Seine Gedanken wanderten zurück in das vergangene Menschenjahr und er dachte an seine liebgewonnen Gefährten im Hort der Phoenixe. Nach einem turbulenten Ende des Jahres 2010 im Hort und gar fürchterlichen Verwüstungen und Bedrohungen durch den aus seinem Gefängnis ausgebrochenen Drachen Todesschwinge, hatten sich die Phoenixe gesammelt und allen Widrigkeiten im Hort als auch in Azeroth die Stirn geboten.

So wie es sich für wahre Phoenixe gehört - auch im schwierigsten Kampf immer einen lockeren Spruch auf der Lippe – schlugen sie sich Schritt für Schritt durch Instanzen und Schlachtzüge. Pechschwingenabstieg, Bastion des Zwielichts, Thron der vier Winde: alle ihre Gegner segneten im Lauf der Zeit das Zeitliche. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einer gar widerlichen Spinne Namens Beth´Tilac ging es sogar recht schnell in den Feuerlanden voran. Nur dieser verfluchte Ragnaros bietet ihnen noch die Stirn und lässt die Phoenixe häufiger zu Asche werden als ihnen lieb ist.

„Noch einen Krug Bier, mein lieber Ruyven?“ fragte der Wirt. „Immer her damit! Meine Kehle war viel zu lange trocken. Es ist ja erst der sechste Krug“ antwortete dieser mit bereits angeschlagener Stimme. Wehmut überkam ihn, als er an all die treuen Phoenixe dachte, die im Laufe des Jahres den Hort verlassen haben. Etliche waren der Schlachten Azeroths überdrüssig geworden und hatten sich zurückgezogen: Cagemaster, Gutzufus, Kurti, LeMar, Talamos, Warr – um nur einige zu nennen. Zu guter letzt sogar unsere engagierte und immer mit wertvollen Tipps für die Jägerschaft bereit stehende Nachtelfen-Jägerin Saiy.

Schweren Herzens dachte er an die Verabschiedung von Lady Raikanda, die lange Jahre den Hort gemeinsam mit Lady Martia durch alle Höhen und Tiefen geführt hat. Aber auch neue – und sogar bereits verloren geglaubte - Mitstreiter und Mitstreiterinnen haben sich dem Hort und dessen Philosophie angeschlossen und lassen auf eine erfreuliche und spannende Zukunft hoffen!

Gastwirt Feuerbräu schaute auf Ruyven, dessen Kopf nach dem neunten Krug Bier nunmehr auf der Tischplatte ruhte. Er legte ihm ein wärmendes Fell über die Schultern und dachte:

„Tapferer, kleiner Jäger. Immer gut für einen lustigen Spruch oder Streich, aber auch zur Stelle wenn es um die Sorgen und Nöte der Gemeinschaft der Phoenixe geht. Hoffen wir sehr, dass die doch immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen um die Selbstdarstellung einzelner Phoenixe ihm nicht eines Tages zu viel werden. Denn auch der stärkste Zwerg wird irgendwann müde und des ewigen Lamentierens und Diskutierens überdrüssig.“


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*Auf einmal hört ihr das rascheln von Papier.*
Wo kommen die Geräusche her?

*Da seht ihr einen kleinen Gnom wie er auf einen Hocker steht und am Schwarzen Brett herum bastelt. Viele Notizzetteln liegen über den Boden verteilt.*
Wo soll es nur hin? Hier ist einfach kein Platz am Brett. Wer braucht schon Raidreports wenn man den „Gnome Report“ haben kann?

*Er vertauscht ein paar Zettel und wirft einen auf den Boden*
Wie? Unendliche Weiten in einer Galaxy weit weit entfernt? Und da sagen die Leute wir Gnome wären sonderbar. Weg damit …

*ein Zettel fliegt durch die Luft*
Da kommt jetzt der Guide hin „Gnomeregan für Anfänger“. Also diese neue Schwarze Brett ist echt Klasse auf diesen Kunena Brett und den Joomla Rahmen kann man richtig viele Informationen unter bringen … aber leider nur unwichtige Sachen …

*noch ein Zettel fällt zu Boden*
So, das ist genau der richtige Fleck für „10 Tipps fürs Leben als knapper Meter“. Ha, und bald wird über den Schwarzen Brett stehen: Sebbos Wunderland powered by Phoenix

*Er schiebt noch ein paar Zettel hin und her*
Den dicken Draenei bin ich schon mal los geworden. Jetzt muss nur noch der Rest in meinen Masterplan klappen (siehe hier). Ahhhhhhhh, ....

*Lady M steht hinter unserem laufenden Meter und zieht ihn an den Ohren durch den Hort*
Wenn du glaubst hier alles durcheinander zu bringen, dann werde ich dich in ein Schaf verwandeln und dann darfst du die nächsten Monate unseren Rasen vor dem Hort kurz halten.

*Mit den Worten hebt sie ihn auf einen Stuhl*
Nun bleibst du still und unterbrichst die anderen nicht.


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Gedanken versunken saß Farolan an einem der Teiche in Darnassus. Viel war im Menschenjahr 2011 passiert und rückblickend überwiegen die schönen Momente. Als Farolan seinerzeit zu den Phoenixen stieß, hätte er es nie für möglich gehalten hier eine so starke und tolle Gemeinschaft kennenlernen zu dürfen. Der Höhepunkt dieser Gemeinschaft gipfelte schließlich in den Sommermonaten bei einem Treffen im Haus von Martia und Thoroll und bei viel Speis und Trank wurde ebenso viel gelacht und getanzt, es wird mir ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Aber es wurden auch viele Schlachten geschlagen, leider war es Farolan nicht oft vergönnt unter dem Banner der Phoenixe loszuziehen, aber er beobachtete immer wenn es ihm möglich war, die Erfolge die die Phoenixe von Gegner zu Gegner ziehen ließ. Auch endeckte Farolan dank Ruyven und Andramus wieder die Leidenschaft die Horde, wann immer dies möglich war, in ihre Schranken zu weisen. Auch unser Pönchen (Epona) stieß 2011 dazu und daher ein ganz großes Danke an Ruyven, Andramus und Epona an die vielen schönen Arena Momente. Auch sah Farolan mit Freude, dass viele Phoenixe ihre Freude an den Schlachtfeldern Azeroths mit ihm teilen.

Auch kamen und gingen Helden der Phoenixe so wie das in jedem Jahr passiert, aber es war besonders schön das Schattenherz zurückkehrte, da sie diejenige war die mich 2010 zu den Phoenixen einlud und ich deshalb mit ihr eine besondere Erinnerung verbinde.

Alles in allem war es ein wirklich schönes Jahr 2011 und nichts konnte die Gemeinschaft der Phoenixe erschüttern, die nun schon so viele Jahre besteht. Daher erhebe ich mein Glas auf Raikanda, die diese Gemeinschaft ins Leben gerufen hat. Ohne ihre Idee hätten wir uns wahrscheinlich nie kennengelernt, und auf die Phoenixe auf das wir noch viel Freude und Spaß haben.


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Vom Regen, der die ganze Zeit gegen die Scheiben prasselt, wird Epona wach. Dunkel und trüb ist es draußen; so wie sie es mag. Es wird noch ein wenig dauern bis die ersten Sonnenstrahlen Sturmwind erhellen werden, aber an Schlaf ist nicht mehr zu denken, zu viele Gedanken schwirren ihr durch den Kopf. Was war das für ein Jahr 2011! Sie macht sich ein Feuer im Kamin, setzt sich einen leckeren Krötentee auf und fängt an ihre Gedanken niederzuschreiben:

Todesschwinge! Todesschwinge hat viel verändert ins unserem Land. Es gab viel Neues zu entdecken, aber auch viel Neues zu erlernen. Wie immer konnte ich mich dabei ganz auf die Gemeinschaft der Phoenixe verlassen. Sie haben geholfen und einem den Rücken in manch schwerem Kampf gestärkt. Es kam eine Zeit, da wurde ich müd und müder. Die vielen Flüche und Zaubersprüche in all den Jahren haben ihre Spuren hinterlassen. Mein Zauberstab, abgenutzt und nicht mehr zu gebrauchen. Meine Robe, hing zum Teil nur noch in Fetzen an mir runter und bot mir nicht mehr viel Schutz. „Zieh mit uns los und wir es wird schon wieder“ hörte ich aus den Reihen der Phoenixe. Die Schatten, da wollte ich hin, denn da ist sonst niemand und ich hätte meine Ruhe. Meine Dämonen ließ ich zurück und verkroch mich in mein Zelt, in den Bergen, direkt an einem See gelegen. Diese Ruhe war herrlich – bis zum Sommer. Gerne erinnere ich mich zurück, wie der Spaß, die Horde mit Flüchen zu belegen, sie langsam zu quälen und gleichzeitig zum Rennen zu bringen wieder zurückkam. Das war aber noch nicht alles….auf einmal fand ich mich in großen Arenen wieder und Aug um Aug wurde gekämpft. Meine Leidenschaft die Schatten und Dämonen zu beschwören war wieder geweckt. Konnte ich nur noch so kämpfen: In Arenen, umgeben von Zuschauern die einem zujubeln? Nach den Kämpfen zog ich mich immer wieder in die Berge zurück, aber die Berichte von Kämpfen in den Feuerlanden drangen trotzdem zu mir vor. Die Lust der Gemeinschaft wieder zu helfen war geweckt. Ein hartes Stück Arbeit war es Zauberstab, Robe und meine anderen Sachen wieder Gesellschaftsfähig zu machen – aber es gelang mir. So zog ich wieder los, mit den Phoenixen und es war toll. Die Schatten kamen zu mir zurück, die Flüche gingen mir leicht über die Lippen und auch meine Dämonen leisteten ganze Arbeit. Es gibt noch viel zu entdecken und manchen Widersachen in die ewigen Jagdgründe zu schicken; ich höre immer häufiger das Wort „Drachenseele“ und ich bin gespannt was das Jahr 2012 für mich bereithält.

Epona las das Geschrieben nochmal und musste immer wieder lächeln. „Eine tolle Truppe sind die Phoenixe“ ging ihr immer wieder durch den Kopf. Das Feuer im Kamin neigte sich dem Ende und der Regen lies nach. Sie stand auf und ging nach draußen. Vom Ende ihrer Wiese aus konnte sie die Dächer von Sturmwind erkennen, die von der Sonne langsam ins Licht getaucht wurden. Während sie den Anblick genoss, huschte ein Lächeln über ihr Gesicht – es ist toll ein Phoenix zu sein.
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Mo 26. Okt 2015, 15:58

Tython (Erdenjahr 2012)

Müde schaut Thomwor an sich herunter. Die vielen Kämpfe der letzten Monate hatten deutliche Spuren hinterlassen. Den Staub und Sand von Tatooine, Dornen von Corellia, die giftigen Gase auf Balmorra sowie die vielen Schrapnelle von Straßenschlachten auf Coruscant und Nar Shaddaa. All das hatte nur sein Äußeres geschunden. Im Inneren war er glücklich, gefunden zu haben, was er vielleicht lange gesucht hatte. Phoenix!

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Einst war der große Tag da, auf den ich so viele Jahre gewartet hatte. Dann war es endlich soweit und ich wurde als Schüler eines Jedimeisters aufgenommen. Seit Jahren fühlte ich die Macht, versuchte dieser Herr zu werden. Einst hielt ich meine heilenden Hände über kranke und schwache Lebewesen in unserer beschaulichen Stadt und nun sollte meine Ausbildung zum Jedi Gelehrten beginnen.

Schon bald kannte man meinen Name „Thomwor“, durch meine vielen edlen Taten wurde mir Anerkennung entgegengebracht. Vielleicht waren es auch diese Taten, die mich in der Gemeinschaft der Phoenix-Republic haben aufsteigen lassen. Weise rekrutierten wir neue Anhänger für unsere Gemeinschaft, um besser der verzwickten Lage her zu werden.

Entstanden war Phoenix-Republic aus einem Bund von Streitern anderer Welten. Zuvor waren diese durch Azeroth gewandelt. Nun hatte es sie in die unendlichen Weiten verschlagen, um sich der Republic anzuschließen, gegen die dunklen Einflüsse in den Kampf zu ziehen.

Nun waren sie zu einer kleinen Gemeinschaft gewachsen bestehen aus Völkern verschiedener Herkunft, Klassen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, doch vereint im Ziel gemeinsam das aufkommende Böse zu bekämpfen für eine gerechte Sache einzustehen.


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Ein knappes Jahr war nun vergangen und Phoenix-Republic hatte schon einige Kämpfe bestritten. Anfang des Jahres waren wir in die „Ewige Kammer“ eingefallen um diese nachhaltig zu säubern, um uns kurz darauf durch Karraggas Palast zu kämpfen und diesen nach 2 Monaten intensiven Kämpfen gesäubert zu haben. Mit viel Spaß und Eifer waren wir dabei, standen geeint zusammen.

Thomwor fragte sich was die Zukunft wohl bringen wird, was wird noch kommen, welche Gefahren können wir frühzeitig erkennen und abwenden. Wird uns das immer so gut gelingen wie dieses Jahr?

Nun begab er sich auf den Weg nach Nar Shaddaa, dort war ein Treffen von Phoenix-Republic angesetzt.

Angekommen auf Nar Shaddaa traf Thomwor sich mit ein paar Streitern der Phoenix Republic in der Cantina, um über das laufende Jahr und die schon bestrittenen Taten zu sinnieren. Dabei hatten alle ein beunruhigendes Gerücht vernommen, dass auf einem entfernten Planeten Names Asation ein Konsortium aus Schreckensmeister die Kontrolle über ein altes Gree Tor erlangt hatten. Die Verwüstungen und Gefahren die von diesem Planeten auf die Galaxie ausgehen könnten, konnte noch keiner abschätzen.

Die Streiter beschlossen einen Kundschafter auszusenden, der sich ein erstes Bild dieser möglichen Gefahr machen sollte. Thomwor hatte sich bereit erklärt sich auf diese gefährliche Mission zu begegeben. So stieg er in seinen Raumschiff und machte sich auf die Reise mit ungewissem Ausgang. Er hatte nur ungefähre Koordinaten seines Ziels und so gab er diese in den Schiffscomputer und machte sich für den Raumsprung bereit.

*zwusch* - Asation oder Azeroth -

Der Raumsprung war geschafft und das Schiff noch intakt, doch das Bild das sich Thomwor da bot, ließ ihn rätseln wo er hingelangt war. Von seinem Schiff aus blickte er auf eine große Stadt, jedoch eine sehr altertümliche Stadt.

Thomwor hatte viele Tage in den Bibliotheken des Jedi-Ordens verbracht und sich durch die vielen Äonen von der Entstehung der Galaxie bis heute gearbeitet. Und diese Stadt hatte Ähnlichkeit mit Aufzeichnungen aus früheren Jahrtausenden, war er durch die Zeit gereist? Wachen mit simplen Stahlrüstungen und Stahlschwertern standen dort an strategischen Punkten. Die Stadtbevölkerung bestand aus unterschiedlichen Rassen, von großen schlaksigen mit langen spitzen Ohren, bis winzigen kleinen, die wie Kinder in zu groß geratenen Rüstungen aussahen. Alle trugen einfachste Waffen, Pfeil und Bogen, Schwert und Schild, aber auch einige mit Stäben.

Gerade gestikulierte eine merkwürdige Kreatur in Robe und beharrten Körper wild mit den Armen, als sich kurz darauf ein Portal vor ihm öffnete, durch das er mit 2 weiteren Gestallten verschwand und sich dieses hinter ihnen wieder schloss.

Erstaunt und fasziniert von diesen Fähigkeiten beschloss Thomwor sich das ganze mal näher anzuschauen, hatte er doch ein paar Roben in seinem Sortiment, die jenen der unbewaffneten und einfachen Bevölkerung glichen. So landete er seinen Defender etwas abseits der Stadt in den Bergen, zwischen Bäumen und Sträuchern und hoffte, dass in diesem entlegenen Eck, sein Schiff möglichst unentdeckt bleibt.

Als er sich dann zu Fuß der Stadt näherte viel ihm auf, dass keine der Kreaturen von dunkler Haut schien. Es gab blaue, grüne und beharrte, jedoch keine wie ihn. Einige trugen Tücher über Mund und Nase und verschwanden urplötzlich in einer Wolke aus Dunst. Vielleicht so dachte Thomwor ist es ratsam auch ein Tuch vor sein Gesicht zu ziehen, bis er auf ihm ähnliche Kreaturen gestoßen ist.

Er schritt durch Gassen in denen mittelgroße langbärtige Schmiede altertümliche Waffen mit Hammer und Ambos formten, vorbei an einer prächtigen Kathedrale, hin zu einem Platz an dem sich die meisten Kreaturen tummelten. Hier wurde Handel betrieben und sich ausgetauscht, mal brüllten sie durch die Gassen, mal flüsterten sie verschwörerisch. Thomwor setzte sich in ein entlegenes Eck und lauschte den Stimmen und Gesprächen. Er kannte viele Sprachen, doch die hier gesprochene kannte er nicht. War es ein alter Dialekt? Er wusste es nicht, doch kamen ihm einige Wortfetzen seltsam bekannt vor.

Mit seinem Holokom lies er seinen Boardcomputer die Gespräche aufzeichnen und auswerten und tatsächlich stellten sich einige Übereinstimmungen fest. Das was der Computer ihm übersetze schien zu den Situationen zu passen. Er beobachtet das Geschehen weiter, da viel ihm eine der Menschen ähnliche Frau auf.

Sie stand dort und sprach gerade zwei anderen Kreaturen, als sie mit den Armen gestikulierte und schwups vor ihr ein winziger Tisch mit Gebäck erschien. Die 2 Kreaturen bedienten sich von dem Angebot, bedankten sich und zogen von Dannen.

Die Frau ging an einen Kasten und holte einen Brief daraus hervor, dass was sie da zu lesen schien, lies sie große Augen machen. Sie packte den Brief weg und im nächsten Moment vollbrachte die Frau einen winzigen Raumsprung von etwa 20 Metern und entfernte sich zügig. Thomwors Neugierde war geweckt und so folgte er ihr eilig.

Sie wechselte das Viertel und begab sich in eine Art Cantina. Dort traf sie auf einen dieser mittelgroßen Langbärtigen zu klein geratenen Menschen mit stämmigen Körperbau. Dieser setzte eilig einen großen Krug ab, als er die Frau die Cantina betreten sah. "Martia" sprach er "du wirst nicht glauben was ich entdeckt habe. Es ist einfach unglaublich." Martia sprach nun zu ihm "So beruhigt dich doch erstmal Ruyven, was hast du denn beim Anflug auf Sturmwind mit deinem Greifen entdeckt?"

Anflug? Greif? Thomwor hatte ein ungutes Gefühl, dass er wusste was Ruyven da entdeckt hatte.

Ruyven: "Es ist unglaublich, es scheint ein meisterliches Stück der Ingenieurskunst zu sein. Etwas vergleichbares habe ich noch nicht gesehen!" Martia: "Dann lass uns aufbrechen und zeig mir wo du es entdeckt hast." Ihr blickt wanderte in Richtung Tür, da viel ihr eine vermummte Gestallt auf, die ihrem Gespräch offensichtlich interessiert und mit etwas schrecken in den Augen, gelauscht hatte. Mit einem Blinzeln war sie neben der Gestallt und sprach freundlich aber direkt zu Thomwor "Wer seid ihr Fremder und was an unserem Gespräch treibt euch solch einen Schrecken in die Augen. Gehört am Ende dieses sonderbare Gerät etwa euch?"
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Re: Geschichte der Gilde Phoenix

Beitragvon phoenixadmin » Mo 26. Okt 2015, 15:59

Einblicke in die Menschenjahre 2012 – 2014 von Phoenix

Gerade als Thomwor meinte sich vom Schrecken erholt zu haben und tief einatmete, um zu antworten, knallte es ohrenbetäubend. Stühle fielen um und eine riesen Rauchwolke machte sich mitten in der Kantina breit.
Ruyven, Martia und Thomwor rieben sich erschrocken die Augen, bis sie die Hexe Kassandra mit weiteren Gefährten wie Magier Andramus, Priesterin Raikanda und vier weiteren Abenteurern erblickten. Alle klopften sich den Staub von ihren Kleidern, bis Andramus sich räusperte und rief: „…hrem… entschuldigt den hulprigen Port!“ Kassy rümpfte die Nase und rief:

„Na toll, muss ich gleich wieder duschen gehen!“

Raikanda lachte in Gedanken an den damaligen Raid in dem alle auf die Hexe warteten, weil diese meinte mittendrin duschen gehen zu müssen, und rief: „Nee, nee hier geblieben! Wir haben eine wichtige Aufgabe zu erledigen!“ Thomwor runzelte verwundert die Stirn. „Ja und.. genau bei Dir fangen wir an!“ Raikanda grinste nun, schnappte sich ein Glas Rotwein vom Nebentisch, hob es an, blinzelte Martia zu und nahm einen großen Schluck.

Martia schien die lange Elfe irgendwoher zu kennen, doch sie konnte auf die Schnelle nicht greifen woher und blickte verwundert von einem zum anderen.

Andramus nickte: „Sehr wohl! Es scheint als hätte jemand unseren lieben Gefährten einen bösen Streich gespielt und ihnen die Erinnerung genommen. Das wollen wir aber ganz schnell ändern!“
Die Hexe Kassandra rümpfte nun die Nase… „Na gut… fangen wir bei Thomwor an!“ Sie hob ihren Besen wie einen Zauberstab und zeigte auf Thomwor. Erneut erschienen Rauchfaden, diesmal orange-rot glitzernd aus dem Besen heraus und umgaben Thomwors Körper. Dabei murmelte Kassandra einiges Unverständliche. Martia meinte irgendwas mit „Whisky“ und „Wein“ zu hören, aber auch Dinge wie „Phoenix“, „gemeinsame Abenteuer“, „jahrelange Freundschaft“.
Mit einem Knall fiel der Besen samt Kassandra zu Boden. Erschrocken nahm Andramus die erschöpfte unter die Arme: „Alles ok?“ „Ja, ja“ grummelte es verärgert zurück. Thomwor aber schien nun auch gerade nach hinten umzufallen, als Ruyven ihm den umgekippten Stuhl gerade noch rechtzeitig hinstellte, so dass Thomwor nun auf ihm saß und murmelte „Ich…ich… ich.. wie konnte ich nur…“

„Ja, aber was ist denn nur hier los?“ nun schien auch Martia etwas verärgert ob des unvorhergesehenen Durcheinanders.
„Ich … wir … haben vergessen.. die Phoenixe.. die letzten Jahre.. mir fällt es wieder ein!“ er nickte versunken in Gedanken. „Ja aber was denn?“ fragte auch Ruyven nun und zuckte verwundert mit den Schultern.

Nun aber hatte Thomwor die Chance tief Luft zu holen und holte aus.

"Ich fasse zusammen":

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Vor ziemlich genau 4 Jahren begann Phoenix mit dem Multigaming und startete mit SWTOR als zweites Phoenix-Spiel Mitte Dezember 2011.

Das sogenannte Menschenjahr 2012

    • RL-Treffen 2012, dem 5. Geburtstag der Gilde Phoenix, vom 20. – 22. Juli
    • WoW Drachenseele im März …
    • Das WoW Addon "Mists of Pandaria" erschien am 25. September 2012 …
    • WoW Raid: Mogu'shangewölbe Start im November 2012, "Firstkill" Steinwache 29.11. …
    • Swtor Ewige Kammer „clear“ im Mai …
    • Swtor Karragas Palast „clear“ Ende Juli …
    • Im August 2012 startete dann unser drittes Phoenix-Spiel: GuildWars 2 …
    • GW2 besticht durch eine schöne Welt mit etlichen Rätseln wie den gemeinsam von den Phoenixen ausgeübten und durch die Rätin Shay organisierten „Jump Puzzle“.


Vor ziemlich genau 3 Jahren startete Phoenix mit GW2 als drittes Phoenix-Spiel im August 2012.

Das sogenannte Menschenjahr 2013

    • WoW Anfang des Jahres erster Besuch im Herz der Angst und weiter im Mogu'shangewölbe Elegon …
    • WoW April Mogu'shangewölbe gesäubert …
    • WoW September Schlacht um Orgrimmar wird erkundet …
    • WoW Oktober Thron des Donner …
    • WoW Dezember Herz der Angst clear …


Das sogenannte Menschenjahr 2014

    • GW2 hier spielt man „Verstecken“ …
    • WoW Januar Thron des Donners Clear …
    • WoW das Gildenevent um unsere Schweizer …
    • RL–Treffen 2014, dem 7. Geburtstag der Gilde Phoenix, vom 18. – 20. Juli
    • WoW das ganze Jahr über kloppen wir uns durch die Schlacht um Orgrimmar in den verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Im Flex lag dann am 30. September Garrosh …

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Mit jedem abgehackten Satz von Thomwor schienen sich die vielen Puzzleteile in den Köpfen von Martia und Ruyven zusammen zu fügen.
„Jetzt weiß ich auch was das für ein ‚Gefährt‘ war“.. Martia lachte nun über sich selbst. „Ihr lieben.. ein Glück dass Ihr uns gefunden habt und Du unsere Erinnerungen zurück geholt hast, lieber Thomwor!“
Und schon lagen sich die lieben Freunde in den Armen.

Raikanda gluckste und flüsterte: „Ich glaube nun wird es aber Zeit, dass sich der Council und die Räte aller drei Welten zusammen finden, um dann auch den Gildies berichten zu können. Es warten nämlich schon alle!“

Hexe Kassandra fackelte nicht lang, hob Ihren Besen und schwang ihn über alle Köpfe hinweg. Es knallte, eine Rauchwolke erschien. Die Stühle standen nun wieder alle in Reih und Glied, aber die Gestalten waren verschwunden.
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